


| Fahrplan durch die Schwangerschaft |
| Schwangerschaftsvorsorge | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
"Kinderkriegen ist nichts krankhaftes, sondern ein Zustand so lebendig und voller Kraft, wie er einmalig ist."Genießen Sie Ihre Schwangerschaft - wir stehen Ihnen in dieser besonderen Zeit zur Seite. Errechneter GeburtsterminErster Tag der letzten Regelblutung plus 9 Monate und 7 Tage. Die Schwangerschaft dauert 280 Tage oder 40 Wochen. Biologisch, das heißt ab dem Zeitpunkt der Befruchtung, ist die tatsächliche Schwangerschaftsdauer 267 Tage, also 2 Wochen weniger. ErstuntersuchungFeststellung der Schwangerschaft: Vaginale Untersuchung, d.h. Tastuntersuchung zur Überprüfung des Muttermundes und des Standes der Gebärmutter. Spezielle Untersuchung auf Chlamydien, Wiegen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung auf Zucker, Eiweiß, Entzündungen. In der gesamten Schwangerschaft werden drei Ultraschalluntersuchungen durchgeführt (Screening I-III). Auf Wunsch bieten wir Ihnen Ultraschalluntersuchungen alle 4 Wochen an. Bei besonderen Fragestellungen weiterführende Ultraschalldiagnostik. Untersuchungen während der Schwangerschaft9. - 12. Woche: SSL* ca. 20 - 40 mm, Gewicht ca. 2 - 17 g
Vaginale Untersuchung sowie Wiegen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung Ultraschalluntersuchung "Screening I", Erstellen des Mutterpasses ,Blutuntersuchung: Blutgruppe mit Rhesusfaktor, Antikörper, Rötelntiter, Lues, Blutbild, 12. - 14. Woche: SSL* ca. 40 - 56 mm, Gewicht ca. 17 - 30 gKombinierte Nackentransparenz-Messung – Ersttrimester- Screening. Diese Spezialuntersuchung ist ein Suchtest zur Errechnung der statistischen Wahrscheinlichkeit für eine Erbgutstörung des Babys. Durch eine Ultraschallfeindiagnostik wird die sog. Nackentransparenz gemessen, ein unter der Haut gelegener Flüssigkeitsfilm im Nackenbereich des Babys, das Nasenbein sowie bestimmte Durchblutungsparameter gemessen. Zusätzlich werden zwei Eiweißstoffe im mütterlichen Blut bestimmt. Ein Computerprogramm errechnet dann aus den Untersuchungsdaten und dem Alter der Mutter das individuelle Risiko für eine genetische Erkrankung des Kindes mit einer etwa 90%-igen Sicherheit. Bitte bedenken Sie: Unauffällige Ergebnisse sind keine Garantie für ein gesundes Kind. Ein verlässliches Ausschließen von Erbgutschäden lässt sich nur durch invasive Verfahren wie die Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) erreichen, die allerdings mit einem geringen Risiko für das Baby verbunden sind. 14.-16. SSW: SSL* ca. 120 - 140 mm, Gewicht ca. 110 - 180 gVaginale Untersuchung, Wiegen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, Blutuntersuchung: 19. - 22. Woche: SSL* ca. 15 - 21 cm, Gewicht ca. 300 - 600 gVaginale Untersuchung, Wiegen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, Blutbilduntersuchung, evtl. Tokogramm (Wehenaufzeichnung), Ultraschalluntersuchung "Screening II" Zu diesem Zeitpunkt spüren Sie meistens die ersten Bewegungen Ihres Kindes. 23. - 28. Woche: SSL* ca. 23 - 27 cm, Größe ca. 27 - 35 cm, Gewicht ca. 700 - 1.300 gVaginale Untersuchung, Wiegen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, evtl. Tokogramm (Wehenaufzeichnung). 29. - 32. Woche: SSL* ca. 28 - 30 cm, Größe ca. 35 - 40 cm, Gewicht ca. 1.400 - 2.200 gVaginale Untersuchung, Wiegen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, Blutuntersuchung Hepatitis B und Antikörper, Blutbild. Ultraschalluntersuchung "Screening III"Patientinnen, die das Blutgruppenmerkmal Rhesus-negativ tragen, erhalten eine Spritze (Anti-D). Damit wird eine mögliche Bildung von mütterlichen Antikörpern vermieden, die eine weitere Schwangerschaft gefährden könnten. 33. - 40. Woche:Vaginale Untersuchung, Wiegen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, CTG (Herzfrequenz-Wehen-Aufzeichnung) Scheidenabstrich auf Bakterien (B-Streptokokken wenn gewünscht) und Pilze zur Vermeidung einer Infektion des neugeborenen Kindes. Ernährung in der SchwangerschaftEssen für zwei? Am Anfang kommt die Schwangere mit der normalen Nahrungsmenge aus. Nach dem 3. Schwangerschaftsmonat sollte die Kalorienmenge um 200-300 kcal ansteigen, das heißt von ca. 2100 kcal auf ca. 2400 kcal in der 2. Schwangerschaftshälfte. Im schwangeren Bauch ist weniger Platz, deshalb ist es besser, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen, als drei große Hauptmahlzeiten zu sich zu nehmen. Das Verhältnis der Hauptnahrungsbestandteile ändert sich nicht. Eine werdende Mutter sollte ca. 10% Eiweiße, 30-35% Fette , besonders langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Seefisch) und 55-60% Kohlenhydrate, besonders Vollkornprodukte zu sich nehmen. Der Flüssigkeitsbedarf beträgt ca. 2 Liter, bei starkem Schwitzen entsprechend mehr. Die normale Gewichtszunahme variiert zwischen 7 und 18 kg. Je höher das Ausgangsgewicht, desto geringer sollte die Gewichtszunahme ausfallen. In den ersten 3 Monaten sollte die Gewichtszunahme gering sein, zwischen dem 4. bis 8. Monat 0,5 – 1 kg pro Woche. Bis zu 2 Tassen Kaffee oder Tee sind unbedenklich. Auf Alkohol und Nikotin sollten Sie völlig verzichten. Auf welche Nahrungsmittel verzichten?Auf folgende Nahrungsmittel sollte in der Schwangerschaft verzichtet werden: Rohes Fleisch, nicht durchgegartes oder durchgebratenes FleischTartar, Mett, Teewurst, Mettwurst, roher Schinken, Salami, rohe Eier, z.B. in Süßspeisen. roher oder geräucherter Fisch, Meeresfrüchte, Muscheln, Rohmilch oder Rohmilchprodukte, z.B. Rohmilchkäse, Käserinde, Weichkäse mit Rotschmiere, Sauermilchkäse, Leber. Nahrungsergänzungsmittel?Folsäure und Jodid werden meist nicht ausreichend mit der Ernährung zugeführt. Es wird empfohlen, pro Tag ca. 400-800 Mikrogramm Folsäure und ca. 200 Mikrogramm Jodid zusätzlich einzunehmen.Der zusätzliche Kalziumbedarf lässt sich mit 50 g Milchprodukte pro Tag decken. Sportarten während der Schwangerschaft(*Tabelle noch in Arbeit!*)
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